Sekundärförderphase 30-40 %

Hier tritt die Produktion in ihre zweite Phase. Bei der Sekundärförderung wird über Injektionsbohrungen (=Flutsonden) im Ölfeld zumeist Wasser (=Produktionswasser) in die Lagerstätten gepresst, um den abnehmenden Eigendruck der Lagerstätten aufrechtzuerhalten.

Hierfür wurden die Sonnek Plug & Pump Injektions Module (2a) entwickelt. Durch Einpressen von Wasser können 30–40 % des insgesamt vorhandenen Öls („oil in place“) gefördert werden.

Das restliche, zunehmend zähe und dichte Öl erschwert die weitere konstante Förderung. Bei rund 30 bis 40 Prozent ist in der Regel Schluss. Der Rest bleibt in den Gesteinsporen zurück.

Die Qualität des Wassers (=Produktionswasser) ist letztendlich auch ein wesentliches Kriterium für den wirtschaftlichen Betrieb und den erreichbaren Entölungsgrad  der Lagerstätte. Hierfür sind besondere Wasseraufbereitungsverfahren erforderlich! Das aufbereitete Produktionswasser wird von der Wasseraufbereitungsanlage über Sonnek Plug & Pump Booster Module (2b) zu den jeweiligen Injektionsmodulen am Feld gefördert